Aber um nichts auszulassen: Das Weihnachtsessen war wirklich verdammt gut. Ein unglaublich grosses Buffet mit Essen aus aller Welt (es gab sogar etwas weihnachtliches, allerdings eher amerikanisch: Truthahn mit Cranberry Sauce) und so gut wie alles sehr lecker. Nur bei den Desserts habe ich mich zurueck gehalten - die Thais essen einfach extrem suess, die wuerden sogar noch tuerkischen Honig nachsuessen.
Nach dem Essen sind wir noch in eine kleine Strandbar gegangen. Sami - einer der Leute, mit denen ich unterwegs war, hat vor einiger Zeit fuer 5 Monate in diesem Ort gelebt und kannte somit viele Leute unter anderem auch den Besitzer dieser Bar, so dass es auch dort sehr witzig wurde.
Am Morgen darauf fiel das Aufstehen dann schon sehr schwer, aber vor der Abfahrt musste noch gepackt werden, war also nix mit nochmal umdrehen. Um 8 ging es los - erst mit dem Taxi zur Ostkueste Phukets und ab da weiter mit dem Schnellboot. Als erstes sind wir auf eine winzige Insel zum Schnorcheln gefahren, dann weiter nach Ko Yai Yai zum Mittagessen. Die Leute in dem Restaurant waren schon ziemlich ueberrascht, dass jemand einfach mit dem Boot an den Strand kommt nur um dort zu essen :)
Danach war noch etwas Abhaengen am Strand angesagt und um ein wenig von der Insel zu sehen, sind wir dann mit dem Taxi einmal quer rueber gefahren und haben uns am anderen Ende vom Boot wieder abholen lassen. Fuer mich war das dann schon fast das Ende der Reise, denn die Schwesterinsel Ko Yao Noi, die ja mein Ziel war, liegt da schon in Sichtweite. Da die anderen so langsam auch wieder zurueck wollten wurde ich am Pier nur noch schnell abgesetzt. Gluecklicherweise stand dort gerade ein Taxi, dass mich dann direkt zu meinem Ressort gebracht hat: Coconut Corner.
Hier wohne ich am wohl hektischsten Abschnitt der Insel, was bedeutet dass man bei dem halbstuendigen Marsch zu diesem Internet Cafe an 2 Ressorts, einer Bar und einem Restaurant vorbei kommt.Am ersten Tag habe ich mir erstmal ein Moped gemietet und die Insel einmal komplett umrundet und mir den einzigen Ort angeschaut. Auf der Insel, die etwa so gross ist wie der Stadtpark, wohnen ca 5000 Menschen - in der Mehrzahl Moslems, was im Sueden Thailands haeufiger der Fall ist. Somit gibt es auch sowohl in den Supermaerkten, als auch in den meisten Restaurants keinen Alkohol zu kaufen.
Es gibt inzwischen zwar eine Tauschule, aber die sah nicht sehr vertrauenswuerdig aus - die Ausruestung war in einem ziemlich schlechten Zustand. Tauchen ist zwar immer mit einem gewissen Risiko verbunden, aber man muss es ja nicht herausfordern. Zudem wird die Tauchschule von Thais gefuehrt und wer einmal gesehen hat, wie die Motorrad fahren kann nicht glauben, dass Ihnen die eigene Sicherheit sehr wichtig ist. Vielleicht ist es auch gar keine gute Idee, seine Sicherheit in die Haende von Menschen zu legen die entweder an die Wiedergeburt oder an 99 Jungfrauen, die im Jenseits auf sie warten glauben ;)
Ich habe mich auf jeden Fall dazu entschieden, hier das Tauchen auszulassen und ansonsten gibt es hier eigentlich nichts zu tun - herrlich: Kein Urlaubsstress!
Morgen geht es allerdings auch schon wieder weiter, denn ab morgen abend habe ich einen Bungalow im Ocean View Resort auf Ko Phanghan reserviert. Eigentlich das einzige, was ich schon von HH aus organisiert hatte.Interessanterweise gibt es auf der ganzen Insel hier kein Reisebuero oder eine ander Moeglichkeit Tickets zu kaufen. Dabei ist im restlichen Land quasi jeder zweite Laden nebenbei auch noch Reisebuero. Somit muss ich mich morgen also von Station zu Station durchhangeln. Aber die Zeite sind eigentlich so, dass es keine Probleme geben sollte.
Um 7 werde ich hier von einem Taxi abgeholt, dass mich zum Pier bringt. Der Taxifahrer weiss, wie mir gesagt wurde, dann auch zu welchem ich muss (denn das aendert sich immer mal je nach Wetter und Gezeiten). Um 7.30 geht mein Boot nach Phang Nga, von dort fahre ich weiter mit dem Bus nach Surat Thani und dann mit der Faehre nach Ko Phangan. Mit ein wenig Glueck bin ich vielleicht sogar noch vor Sonnenuntergang da.